Geburt und mein

1. Lebensjahr


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"Mein Leben in Schrift und Bild"

Wie alles begann und wo ich heute stehe, liege, sitze...

2011 - 2012


Am 2. Mai 2010 betrat ich die Welt der Zweifüßler - noch nicht ahnend, wie spannend mein zukünftiges Leben sein würde.

Im Alter von 10 Wochen übersiedelten mich "meine" neuen Menschen Elisabeth und Michael von Duisburg nach Fischamend in die Nähe von Wien. Ich hatte die beiden schon bei ihren mehrmaligen Besuchen kennengelernt und mich sehr bemüht, irgenwie aufzufallen, damit man (Mann und Frau) auf mich aufmerksam wurde(n). Der Abschied von meiner Mama, meinen Geschwistern und meinen Pflegeeltern Marina und Dieter fiel mir trotzdem schwer - waren sie doch meine ersten Bezugspersonen. Na ja, jedenfalls haben sich Elisabeth und Michael sehr lieb um mich gekümmert und alles versucht, um den Trennungsschmerz zu lindern. Nach einer achtstündigen Autofahrt hatten wir endlich unser Ziel erreicht und ich konnte sehr zufrieden sein: Es erwartete mich ein großzügiger Garten (das war mir sehr wichtig) und es standen mehrere Schlafplätze zur Verfügung, die ich mir von Beginn immer aussuchen konnte. Die Wahl war und ist natürlich abhängig, wo sich meine Menschen gerade aufhalten. 

Auch lernte ich sehr bald viele neue Freunde kennen, die zwar ein anderes Aussehen als ich hatten (die waren vielleicht groß und hatten ein anderes Fell und spitze, stehende Ohren usw), aber alle waren sehr lieb und akzeptierten mich als kleinen "Schwarzen". Ich stelle sie natürlich in der Rubrik "Meine Freunde" vor.

 

Ja und so verstrich die Zeit, es folgte dann eine Ausstellung in Amstetten (Babyklasse) - wusste gar nicht , was das soll, bis ich dann plötzlich einen kleinen Pokal (neues Spielzeug, juhu!!!) vor mir stehen hatte. Die Richterin beschrieb mich meinem Alter entsprechend als "3 1/2 Monate alten , schwarzen Rüden, guter Kopfschnitt, korrekte Ohren, Augen von guter Farbe, fröhliches Wesen und Körperaufbau der Jugend entsprechend". Hab nicht viel verstanden, aber meine Menschen freuten sich sehr, mir ging es gut, ich wurde gelobt und gestreichelt und verwöhnt, mein Papa Cento mit seinen Menschen war auch zufrieden - also ok!

 

Die nächste Station war ein Besuch der Welpenschule - wieder viel Neues - Artgenossen, Menschen und neue Umgebung! Hab dort viel gelernt und meine "erste" Ausbildung im Oktober 2011 abgeschlossen!

 

 

 

Mein 1. Geburtstag